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Kategorie: Nachrichten
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Leicht ersatzgeschwächt traten wir in Burg an. Sören und Hauke fehlten und wurden von Kalle und Christine ersetzt.

An den meisten Bretter ging es relativ ruhig los. Anders bei Jashe. Er kam sehr gut aus der Eröffnung - sein Gegner kannte die gespielte Variante von Caro-Kann nicht - und hatte einen starken Angriff am Königsflügel. Unter Druck verbrauchte sein Gegner auch sehr viel Zeit, das sah sehr gut aus.

Kalle spielte mit Schwarz französisch. Leider konnte Kalle kein Gegenspiel entwickeln und kam stark unter Druck. Die beiden Spiele verliefen so wie sie anfingen. Jashe hatte am Ende starken Angriff und Materialvorteil. In aussichtsloser Stellung gab sein Gegner auf. Kalle musste Material opfern, um einen Angriff abzuwehren und musste leider auch aufgeben.

Sven spielte mit Schwarz angenommenes Damengambit. Die Stellung war die ganze Zeit ausgeglichen und man einigte sich auf Remis.
Stephan hatte nach der Eröffnung eine ausgeglichene Stellung. Ich habe die Partie nicht genau verfolgt, hörte aber irgendwann Stephan sagen, dass irgendein Zug Mist gewesen ist, der zum Verlust der Partie führte.

Egbert spielte mit Schwarz holländisch. Die Stellung sah am Anfang relativ ausgeglichen aus. Egbert stand aber etwas passiv. Irgendwann hat sich sein Gegner einen Freibauern im Zentrum erarbeitet. Diesen rückte er vor und baute ordentlich Druck auf, so dass Egbert schlussendlich aufgeben musste. 

Ich konnte in der Eröffnung schnell die Damen abtauschen und mit Schwarz eine ausgeglichene Stellung erreichen. Ich hatte an sich ein gutes Gefühl und konnte in ein Endspiel abwickeln, bei dem ich einen Turm und sechs Bauern für Läufer und Springer und fünf Bauern hatte. Ich dachte die Stellung sei gewonnen, sie war aber laut Computer komplett ausgeglichen. Mein Gegner war mir im Endspiel überlegen. Im Gegensatz zu mir fand er die optimalen Züge und manövrierte seinen Springer und Läufer so geschickt, dass er einen Bauern gewann und sich einen Freibauern erspielte, den ich nicht aufhalten konnte. 

Jens stand lange ausgeglichen, konnte im Endspiel aber mit seinem König ins gegnerische Lager vordringen und in ein Endspiel mit König und Turm gegen König und Läufer abwickeln. Theoretisch ist das Remis, sein Gegner kannte aber den Remisweg nicht. Wie ich dabei gelernt habe, muss man bei weißfeldrigem Läufer mit dem König in die schwarzfeldrige Ecke laufen. Das tat Jens’ Gegner nicht. Unter Druck stellte sein Gegner auch noch einen Läufer ein und Jens konnte die Partie gewinnen.

Christine stand lange Zeit etwas besser, dann etwas schlechter, aber immer im Remisbereich. Am Ende mit einem Bauern weniger fand Christine die beste Lösung nicht und verlor.

Nach dem verdienten 5,5 : 2,5 Sieg gegen uns steht die Mannschaft aus Burg auf dem ersten Platz und hat gute Chancen aufzusteigen. Wir liegen mit 6 von 12 möglichen Punkten im Mittelfeld und werden die Klasse sicher halten.

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