Drucken
Kategorie: Nachrichten
Zugriffe: 132

Leicht ersatzgeschwächt gegen den Dauerrivalen aus Glückstadt

Die Partien verliefen zunächst alle recht ausgeglichen. Peter hatte eine leicht bessere Stellung erreicht und die deutlich bessere Zeit. Sein Gegner war aber nominell fast 350 DWZ stärker, insofern war Peter sehr zufrieden, als man sich auf Remis geeinigt hatte. Das war eine sehr starke und souveräne Leistung von Peter. Egbert und sein Gegner haben sehr viel Zeit in der Eröffnung verbraucht und die Stellung war sehr ausgeglichen. Beide waren nicht in Kampflaune – Remis. Jochens Stellung war zunächst recht ausgeglichen, ich habe aber nicht gesehen, wie die Stellung am Ende aussah. Man einigte sich auch auf Remis. Hauke hatte nach längerer Ligapause mit Weiß alles im Griff. Die Stellung war die ganze Zeit leicht besser. Der Gegner hatte einen Doppelbauern, aber sehr aktive Figuren. Ein klarer Plan, wie man da auf Gewinn spielen konnte, war nicht zu erkennen, so dass man sich auch auf Remis einigte.

Meine Partie war hochtaktisch. Mein Gegner spielte auf Angriff, ich aber auch. Fast mit jedem Zug wurden gegenseitig Drohungen aufgebaut und abgewehrt. Ich konnte die Bauernstruktur meines Gegners schwächen und erzwang einen großen Abtausch – beide Türme und beide Springer, so dass uns jeweils Dame, ein weißfeldriger Läufer und sechs Bauern übrig blieben. Ich hatte aber eine aktivere Stellung und der König meines Gegners stand nicht ganz so sicher wie meiner. Mein Gegner schätzte eine Schachdrohung falsch ein und ließ mich in Folge einen wichtigen Bauern gewinnen. Danach musste ich das nur noch sauber zu Ende spielen. Nun führten wir 3:2.

Jens’ König stand auf g8 und die Dame auf g4, die Bauern auf g7 und h6, die g-Linie war halb offen. Jens’ Gegner spielte dann eine hübsche Kombination – er schlug mit dem Springer Sxh6+. Der Springer musste mit gxh6 genommen. Es kam Tg1 und Jens' Dame war gefesselt. Sein Gegner spielte es sauber weiter und verwandelte den Materialvorteil zum Gewinn.

Jashe hatte einen Bauern mehr aber sein Gegner hatte einen starken Angriff und konnte zwischendurch durch eine Kombination starken Vorteil erlangen. Zum Glück sah er das nicht. Der Mehrbauer war zwar nicht zu halten, aber Jashe konnte das Remis halten.

In der entscheidenden Partie hatte Sören ein relativ ausgeglichenes Endspiel erreicht. Leider lief er in Remisstellung in einen Konter und verlor, so dass wir knapp mit 3,5:4,5 hinten lagen. Glückwunsch an Glückstadt.

Zu den Ergebnissen