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Kategorie: Nachrichten
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Erstes Heimspiel in der AVS Mensa nach langer Zeit

Tags zuvor war ich auf Grund schlechter Erfahrungen zum Schlüsseltest zur Mensa gefahren. Hatte uns doch dieser Transponder-Schlüssel vor zwei Jahren mitsamt dem zuständigen Hausmeister bei (oder wegen) Frosttemperaturen bitter hängen lassen. 32 Spieler(innen) ausgesperrt.

Das Café Schwarz hatte uns damals gnädiger weise aufgenommen, so dass wir mit der zweiten und dritten Mannschaft mit einiger Verzögerung gegen Heide und weiß nicht mehr spielen und verlieren durften.

Das war am Freitag einfacher. Die Schlüsselbatterie war intakt und die Tische standen schon auf Abstand. Alles funktionierte reibungslos. Die Büsumer kamen vollzählig und pünktlich an.

Kurz zum Spiel, weil ich nur von einigen den Spielverlauf mitbekommen habe ( ich musste viel Kaffee kochen und das ist schon etwas umständlich in der Mensa 😉 )

Volker Recklies spielte an Brett 1 gegen Stefan 1.d4. Juchu, dachte Stefan, aber dann Lf4, das ungeliebte Londoner System. Stefan quälte sich, stand schlechter, holte aber nach 4 Std. das Remis.

Horst gewann ebenfalls nach lange ausgeglichener Partie gegen Boris Elsner, Einzelheiten habe ich nicht gesehen.

Arne schaute zwischendurch schon nach den Mannschaftspunkten, konnte eine Zugwiederholung ev. nicht verhindern, meinte er. Am Ende siegte er doch noch gegen den stark spielenden Rainer Möller.

Pit tat sich zu Beginn schwer gegen Timo Maas, spielte extrem vorsichtig, gewann aber eine Figur nach der anderen und Timo kämpfte bis zum bitteren Ende.

Ekkehard Klütz und Ulf spielten relativ defensiv. Während Ekkehard seine Läufer fianchierte, versuchte Ulf, einen Springer im Zentrum abzusichern. Nachdem beide jeweils bis auf Turm und drei Bauern abgetauscht hatten, gingen ihnen die Ideen aus und sie einigten sich auf Remis.

Angelika Maas spielte auf mein d4-f5, interessant, dachte ich, was wird daraus? Wenn sie auf meine Blackmar-Diemer-Variante eingeht, ist es mit offener Königsseite schwer für sie. Wir tauschten Springer und Bauern im Zentrum und tatsächlich, meine Dame konnte auf h5 Schach geben, sie musste g6 zwischenziehen und mit Dd5 Schach fiel der Turm….dachte ich. Aber sie hatte Gegenspiel mit dem gleichen Manöver…gefährlich und schwer zu kalkulieren. Ich nahm die zwischengezogene Dame und brachte mit zwei Mehrbauern und etwas mehr Tempo das Spiel nach Hause.

Peters Gegner Rainer Hansen hatte offenbar mehrere Pläne, denn er gruppierte seine Figuren mehrfach um. Peter konnte nach heterogenen Rochaden einen Springer auf f3 etablieren, den Rainer mit Sc3-e2-g1 zeitaufwendig abtauschen wollte. Die Gelegenheit war günstig, um die c-Linie zu öffnen und einen gewinnbringenden Angriff zu starten.

Herbert Heinlein stellte in einem insgesamt passiven Spiel gegen Henning zuerst eine Figur ein. Daraufhin tauschte Henning mögliche Gefährder ab und sein Gegner verlor mit einer weiteren Unachtsamkeit seine Dame.

Nächstes Spiel gegen Elmshorn, die vor uns in der Tabelle stehen.

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